Die Bücher John Irvings. Eine Zusammenfassung.
Wien, Sex, Bären, Sex, Hotels, Sex, New Hampshire, Sex, Ringen, Sex, Maine, Sex, Schauspielerei, Sex, Schulen, Sex, Roman-im-Roman, Sex, Gestank, Sex, die deutsche Sprache, Sex, gescheiterte Mutter-Vater-Kind-Beziehungen, Sex, Muskelaufbau, Sex, heranwachsende Jungen (die Sex mit ältere Frauen haben), Sex, Onanie, Sex, BHs, Sex, Travestie, Sex, Perversion, Sex, Vergewaltigungen, Sex, Inzest, Sex.
Und am Ende sind alle tot. Einige sterben beim… na? …genau: Sex!
[Jedes Buch von ihm ist uneingeschränkt empfehlenswert.]
17. June 2006
Archiviert unter: Für K., meine Liebste, Medienkonzentration

7 Kommentare
1. Willi | 18. June 2006 um 1:06 Uhr
Ich lese zur Zeit “Bis ich dich finde”. Na ja ich versuche es zu lesen, irgendwie komm ich seit Wochen nicht wirklich weiter. Finde er schreibt gar nicht mal so schlecht, nur das sich das ganze irgendwie sehr hinzieht. Einige Details hätte er einfach weg lassen können, es wäre niemanden aufgefallen.
2. Simon | 18. June 2006 um 12:55 Uhr
Was für ein Zufall! Ich lese auch gerade an BIs ich dich finde und musste mich — wohl genau wie du — immer wieder ein bisschen aufraffen, es weiter zu lesen. Aber es lohnt sich.
Das Buch bekommt aber eine ganz andere Dimension, wenn man (wie ich von der süßen K.) erfährt, dass Irving als Kind von einer älteren Frau sexuell missbraucht wurde und dass er selbst seinen Vater nie gekannt hat. Auch der Titel wirkt dann wie ein Hilferuf, Bis ich dich finde.
Ja, er schreibt gut. Und: Ja, es zieht sich manchmal wirklich ein wenig (aber das tun fast alle Bücher von ihm, Die vierte Hand meiner Meinung nach ausgenommen, ein großartiges Buch, welches man ganz anders interpretiert, je nachdem ob es von Mann oder Frau gelesen wird). Durchschnittlich 1300 Seiten wollen eben gefüllt werden. :-)
3. Batz | 18. June 2006 um 16:44 Uhr
Ich hab die meisten Irvings gelesen, bis zur Widow for a year, danach hat mich genau wie bei King und Coupland irgendwie ein wenig der Drive verlassen. Zumal Irvings letzte Werke auch nicht grade so berauschende Kritiken bekommen haben.
Mein Lieblingswerk von ihm ist nach wie vor A prayer for Owen meany und Son of the Circus. Gefolgt von The world according to Garp. Sehr gut konzipierte Werke, die politische Ansichten, schwarzen Humor, Drama und skurrile Figuren sehr gut unter einen Hut bringen.
4. K | 18. June 2006 um 22:09 Uhr
Warum ich John Irving lese und möchte, dass du es auch tust:
Es reizt mich, dass Irvings Romane gleichzeitig anziehen und abstoßen, ich sie hasse und liebe, lobe und kritisiere. Kein anderes Buch hat es bisher geschafft derart viele Empfindungen in mir zu auszulösen, wie eines von John Irving. Wenn ich die Geschichten seiner grandiosen, liebenswerten, verabscheuungswürdigen, skurrilen, zarten, monströsen, verwirrenden Charaktere lese, kann ich lachen, fürchten, weinen, fluchen, jubeln, kotzen, schreien, lieben, verachten, träumen, gähnen, erkennen, verzweifeln, wiederfinden, ich kann vor Gier die nächste Seite umzuschlagen nicht einschlafen, und vor Eckel und Abscheu das Ende des Kapitels nicht abwarten.
Etwas, das mich so sehr bewegt, möchte ich mit dir teilen. So einfach ist das. :-*
5. streulicht | 24. July 2006 um 1:23 Uhr
getroffen, ich glaube noch niemand hat bis jetzt Irvings Bücher so treffend rezitiert!
BLAVO
6. SuSi | 18. November 2009 um 12:36 Uhr
Hä?
7. Sebastian | 19. November 2009 um 13:54 Uhr
Rätsel der Woche: Welche Person in diesem Kommentarstrang liest keine Bücher von John Irving?
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